Für Sicherheit gebaut: Die Freiflächenheizung

Hauszugänge, offene Verkehrsflächen, Rampen und Zufahrtswege können bei winterlichen Witterungsverhältnissen große Unfallrisiken darstellen. Zur Vermeidung solcher Risiken für Kraftfahrer und Fußgänger stellt eine Freiflächenheizung eine echte Alternative zu den konventionellen Räum- und Streuarbeiten dar. Auch in ökonomischer und ökologischer Hinsicht kann mit Freiflächenheizungen eigentlich kein Ausrutscher mehr passieren.

Schmelz statt Salz

Um Schnee- und Eisglätte erfolgreich auf verkehrstechnischen Endpunkten wie etwa Auffahrten, Hubschrauberlandeplätzen, Hotelvorfahrten, Zufahrten zu Lieferanteneingängen oder Rampen erfolgreich zu bekämpfen, gab es bisher nur den Pflug, die Schneeschippe und das Salz. Mit der Freiflächenheizung kann man dem Problem nun auf natürliche Art und Weise begegnen: mithilfe von Wärme. Eine Freiflächenheizung ist für alle Straßen, Flächen und Wege die richtige Lösung, die einen festen Belag besitzen. Dabei können Freiflächenheizungen vom Wirtschaftlichkeitsaspekt her trotz des Energieaufwands durchaus mit den traditionellen Schneeräumtechniken mithalten

Ökologisch – und ökonomisch

Die Schnee- und Eisfreihaltung mittels einer Freiflächenheizung hat auch in puncto Umwelt einen guten Stand: So müssen keine Salze oder Chemikalien mehr gestreut werden, die unter Umständen Erdreich und Grundwasser kontaminieren könnten. Außerdem ist es nicht mehr nötig, Rückstände (Asche, Streusand oder Granulat) von der betreffenden Außenfläche zu entfernen, wenn Schnee und Eis verschwunden sind. Wenn man nun noch bedenkt, was Winter für Winter an Material- und Personalkosten gespart werden kann, dann dürfte sich auch der eine oder andere Bauherr durchaus für Freiflächenheizungen erwärmen.

Die Freiflächenheizung – Aufbau und Auslegung

Ob Pflasterstein, Teer oder Bitumen: Für jeden Fahrbahnbelag ist eine Freiflächenheizung in der passenden Konfiguration erhältlich. So können die Heizregister in Schotter- oder Sandbetten eingelegt oder einbetoniert werden, die sich unter den Pflastersteinen oder Fahrbahn Belägen befinden. Dabei ist die Wärmeleitfähigkeit der verschiedenen Materialien von großer Bedeutung, ebenso wie Abstand und Lage der Rohre des Heizregisters. Zur Wärmeerzeugung kann Abwärme aus der Industrieproduktion optional ebenso genutzt werden wie alternative Energiequellen.